Umgang mit Computer, Laptop, Smartphone in der Grundschule

Siebenjährige gehen nicht nur in die Grundschule, sondern heutzutage ins Internet

Ralf Schmitz hackt Internetseiten und klärt auf. Auch Siebenjährige gehen heutzutage ins Internet. Über Gefahren und Risiken wissen sie wenig. Lehrer sind unzureichend geschult, um Medienkompetenz zu vermitteln.

In dem kleinen Ort Kaufbeuren, waren über 100 Eltern wieder eingetroffen, um den IT-Sicherheitsexperten Ralf Schmitz an der Grundschule Kaufbeuren-Oberbeuren zu hören.

Was sind Spam-Mails? Sind es E-Mails, die lustig sind? Versteckt sich dahinter Werbung mit merkwürdigem Inhalt? Was sind sichere Internetseiten und wie erkenne ich sie?

Wie hackt man Computer oder Handys?

Sarah, sieben Jahre alt, sitzt vor dem Laptop und überlegt. Fred, neun Jahre alt, weiß die Antwort schon, er hat bereits einen Internetführerschein beim Sicher-Stark-Team gemacht und drückt über die Maus auf Antwort zwei. Beide gehen in die vierte Klasse einer Grundschule.

Sie finden es gut, wie sie sagen, dass sie jetzt von zu Hause in einem Sicher-Stark-Online-Kurs mehr über das Internet erfahren dürfen. Sie haben schon etwas Erfahrung mit dem Internet, durften zu Hause schon mal an den Computer der Eltern, das Tablet benutzen oder mit dem Smartphone ins Internet, sagen sie, aber sicher sind Sie erst durch die Schulung der Sicher-Stark-Experten geworden. Die Puppe Felix ist nicht nur lustig, sondern hat richtig was drauf, soSarah, die von Ralf Schmitz gespielt wird.

Sechs Wochen lang Sicherheitstraining

Sechs Wochen lang werden sie von zu Hause aus fit gemacht, mit den Chancen aber auch den Risiken und Gefahren des Internets umzugehen. Meist auf sehr spielerische Weise und mit einer Portion Humor, aber immer unter Anleitung eines Erwachsenen, denn Kinder sollen nie mit einem Erwachsenbrowser ins Netz.

Es gibt Kinderbrowser und viele Erwachsene kennen diese noch gar nicht.

Kinder müssen dabei systematisch an den Umgang mit dem Internet herangeführt werden. Gerade der Umgang mit Kinder-Apps muss trainiert werden.  Und das so früh wie möglich, lautet die Idee. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet sind heute schon mehr als die Hälfte der Achtjährigen regelmäßig im Internet unterwegs. „Medienkompetenz ist heute genauso wichtig wie Lesen, Rechnen und Schreiben“,

Viele Kinder haben bereits heute Smartphones in der Grundschule und Kita und die Tendenz ist weiter steigend.

In manchen Grundschulen haben sich die Schüler schon zu „WhatsApp-Gruppen“ zusammengetan. Übers Wochenende würden da schon mal einige hundert Nachrichten getauscht. Aber auch  Mobbingfälle unter Grundschulkindern und in Chat-Räumen sind keine Seltenheit.

Tipps für Eltern und Kinder

Sicher-Stark hat deshalb einen Surfvertrag entwickelt, um Kinder zu schützen. Dieser kann kostenlos von derInternetseite runtergeladen werden.

Wie funktioniert das Internet, wie surft man sicher, welche Gefahren lauern, welche Suchmaschine benutze ich für welches Thema?

Welche Seiten sind für Kinder geeignet?

Google ist für Kinder im Grundschulalter nicht geeignet. Bei einer Google-Suchanfrage würde die Flut an Informationen, Kinder verängstigen oder auf Sexseiten führen.

Stattdessen sollten Kinderbrowser und Kinderseiten genutzt werden. Die Sicher-Stark-Initiative hat ein 3-teiliges DVD-Setdazu entwickelt, was Eltern, Kindern und Lehrkräften helfen kann, das Internet besser zu verstehen.

Auch Erwachsene können sich über die DVDs Grundwissen und Fortgeschritten-Wissen in Sachen Internet aneignen. Etwa, wie die Technik dahinter funktioniert, wie der Computer auf Schadsoftware überprüft werden kann, was es mit Viren, Würmern und Trojanern auf sich hat. Aber auch viele Infos, wo Film oder Musik lizenzfrei und kostenlos runtergeladen werden kann, werden gezeigt.

http://www.sicher-stark-team.de/kursangebote.cfm

 

Frauen gründen seltener Unternehmen

Nur wenige Frauen gründen Unternehmen

Startups in Deutschland

In Berlin trifft Angela Merkel heute auf Ivanka Trump und die niederländische Königin Maxima, beim zweitägigen Women-20-Gipfel (W20). Der Dialog, der Teil des G20-Gipfels ist, will die wirtschaftliche Stärkung von Frauen vorantreiben, zum Beispiel durch die Förderung von Frauen als Unternehmerinnen.

In Deutschland gründen noch immer deutlich mehr Männer als Frauen Startups, wie die Statista-Grafik zeigt. Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 des Wirtschaftsprüfers KPMG ist der Anteil der weiblichen Unternehmensgründerinnen in den vergangenen Jahren zwar stetig gestiegen. Doch noch immer sind mit 86,1 Prozent der größte Anteil der Startup-Gründer männlich und nur 13,9 Prozent weiblich.

Der W20-Gipfel wird vom Deutschen Frauenrat und dem Verband deutscher Unternehmerinnen ausgerichtet. Im Juli treffen sich dann in Hamburg die Vertreter der G20, darunter auch der US-Präsident Donald Trump.

 

Infografik: Nur wenige Frauen gründen Unternehmen | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Women in Digital Business

Die digitale Zukunft muss weiblicher werden

Die Studien sprechen eine klare Sprache: In der digitalen Wirtschaft sind zu wenige Frauen am Start. Dabei könnte ein höherer Anteil weiblicher Fachkräfte so manches Problem in den Unternehmen lösen. Die CeBIT greift das Thema erneut auf.

Hannover. Nach wie vor werden in der digitalen Wirtschaft händeringend Fachkräfte gesucht. So manches Unternehmen muss Aufträge ausschlagen oder kann nicht weiterwachsen, weil das richtige Personal fehlt. Ein Grund: In der digitalen Wirtschaft sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Die CeBIT als weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft greift dieses Thema erneut auf und richtet – bereits zum dritten Mal – 2017 den Fachkongress „Women in Digital Business“ aus.

Das Format hat sich zu einer festen Größe des Events entwickelt. Veranstalter sind in diesem Jahr neben der CeBIT der Bitkom, die Vogel IT-Akademie, UniCredit, Plan W und IBM. 2017 liegt der Fokus noch stärker auf den Digitalisierungs- und IT-Fachthemen. Diese Themen richten sich an Frauen aller Branchen und Unternehmensgrößen. Ihr Ziel: Managerinnen und Fachfrauen sollen die neuesten digitalen Entwicklungen in ihren Unternehmen mitgestalten. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen konkrete Praxisbeispiele und Empfehlungen für ihre eigene Karriere.

Die Veranstaltung wird am CeBIT-Donnerstag, 23. März, von 10.30 bis 17.45 Uhr im Tagungsbereich der Halle 8, Bamboo Stage ausgerichet. Die Teilnehmerinnen erwartet ein Programm mit Workshops und Vorträgen unter anderem von Accenture, der Robert Bosch GmbH und Google. Unter anderem wird auch Dr. Ariane Reinhart sprechen. Sie ist Vorstandsmitglied der Continental AG und eine der wenigen Frauen in der Vorstandsetage eines DAX-Unternehmens. Ihre Keynote wird den Titel tragen: „How Human Relations Enable Digital Transformation“.

Die Konferenz „Women in Digital Business“ will zudem Antworten geben auf die Fragen: Wie gehen Unternehmen mit der Digitalisierung um, welche Auswirkung und welchen Nutzen können sie daraus ziehen? Kann die Digitalisierung für die Frauen in den IT-Abteilungen eine Chance sein und wie können die Technologien sie dabei unterstützen? Themen wie Big Data, Security oder New Technologies werden ebenfalls diskutiert.

Frauen in Führungspositionen: Osten liegt vorn

Noch immer sind sehr wenige Frauen in Führüngspositionen

Baden-Württemberg, obwohl wirtschafltich eine starke Region,  bildet das Schlusslicht.

Frauen sind in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert. Deutschlandweit sind nur 22,5 Prozent der Führungspositionen weiblich besetzt, wie eine Studie von Bürgel zeigt, für die die Daten von fast 2,9 Millionen Führungskräften ausgewertet wurden. Wie die Grafik von Statista zeigt, ist der Frauenanteil in den neuen Bundesländern höher, als in den alten. Die wenigsten weiblichen Führungskräfte gibt es im Süden der Republik, in Baden-Württemberg, die meisten in Brandenburg. Im Vergleich zu 2015 hat sich der Anteil um 0,1 Prozentpunkte verbessert, was zeigt, dass der heutige Weltfrauentag noch immer nötig ist.

Infografik: Frauen in Führungspositionen: Osten liegt vorn | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Das Deutsche Internet-Institut

20 Experten – ein Thema: Digitalisierung

CeBIT

In Niedersachsen bewegt sich einiges in Sachen Digitalisierung: Die Landeshauptstadt Hannover bewirbt sich um die Ansiedlung des Deutschen Internet-Institutes. Und nun gründet die Landesregierung den digitalRat.niedersachsen und bittet die 20 renommierten Experten auf der CeBIT 2017 zur konstituierenden Sitzung.

Hannover.  Das Land Niedersachsen setzt beim Thema Digitalisierung auf fachkundige Unterstützung: Für ihren digitalRat, der sich am 20. März auf der  CeBIT erstmals trifft, hat die niedersächsischen Landesregierung 20 international renommierte Experten eingeladen. Unter anderem sind der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Prof. Dieter Kempf,  (BDI), der Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Rainer Hoffmann, die Internetbotschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Gesche Joost und Autor und Blogger Sascha Lobo in dem Gremium vertreten, das die Landesregierung bei allen Fragen rund um die Digitalisierung beraten soll.

„Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft mit rasanter Geschwindigkeit. Das zeigen die Aussteller der CeBIT ganz eindrucksvoll. Wir als Veranstalter der CeBIT freuen uns, dass im Rahmen der CeBIT 2017 der Startschuss für den digitalRat.niedersachsen gegeben wird. Die CeBIT bietet als Plattform für Digitalisierung den idealen Rahmen, um ressortübergreifend Fragen des digitalen Fortschritts zu diskutieren“, sagte Oliver Frese, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.

Unter Vorsitz von Ministerpräsident Stephan Weil werden die 20 Digitalexperten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Medien, Bildung, Ethik, Arbeit und Verbraucherschutz Lösungen zum Thema „Digitales Niedersachsen“ diskutieren. Das Gremium soll dreimal jährlich tagen und berät die niedersächsische Landesregierung zu digitalen Fragestellungen.

CeBIT – The Global Event for Digital Business
Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Jedes Jahr treffen auf der CeBIT gut 3 000 Unternehmen auf rund 200 000 Teilnehmer. Im Fokus stehen dabei neueste Technologien wie Artificial Intelligence, autonome Systeme, Virtual & Augmented Reality, humanoide Roboter und Drohnen.  Die Digitalisierung lässt sich auf der CeBIT in Anwendungsszenarien erleben. Mit dem Topthema der CeBIT 2017 „d!conomy – no limits“ rückt die CeBIT die chancenorientierten Möglichkeiten der digitalen Transformation in den Mittelpunkt. Durch ihre Kombination aus Ausstellung, Konferenz und Networking ist die CeBIT Pflichttermin für die gesamte digitale Wirtschaft. Die CeBIT bietet auch der Start-up-Szene eine Heimat: Bei SCALE 11 präsentieren sich mehr als 400 Start-ups. Die CeBIT 2017 wird vom 20. bis 24. März ausgerichtet. Partnerland ist Japan. Weitere Informationen unter www.cebit.de.

IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche

 EU-Projekt PERMIDES: Gutscheine bezuschussen Zusammenarbeit von IT- und Biopharma-Unternehmen

Karlsruhe, 24. Februar 2017. Kleine und mittlere Biopharma-Unternehmen, die zukunftsweisende Kooperationsprojekte mit IT-Unternehmen durchführen wollen, können sich im Rahmen von PERMIDES um Gutscheine (Beratungs-, Innovations- oder Reisegutscheine) bewerben. PERMIDES wird über das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizon 2020, gefördert und wird vom CyberForum koordiniert. Der Gesamtwert der Gutscheine beträgt 3 Millionen Euro. Die europaweite Bewerbungsphase wird am 15. März 2017 eröffnet, interessierte Biopharma- und IT-Unternehmen können sich bereits jetzt vorab unter www.permides.eu registrieren.

Das PERMIDES-Projektkonsortium

Das PERMIDES-Projektkonsortium Bildquelle: CyberForum

Gerade im Bereich der sogenannten personalisierten Medizin – und damit auch bei der Auswertung von großen Mengen an Gesundheitsdaten – wachsen IT- und Biopharma-Branche zusammen. Um solche gewinnbringenden Kooperationen zu fördern, wurde 2016 das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) ins Leben gerufen. Acht Partner aus Deutschland, Österreich und Norwegen sind unter Federführung des CyberForum e.V., welches das Software Cluster repräsentiert, am Projekt beteiligt.

Biopharma-Unternehmen, das heißt Unternehmen aus den Bereichen Biotech/Medtech, Diagnostik, Auftragsforschung, Biobanken und Bioinformatik, die gemeinsam mit IT-Unternehmen neue technologiebasierte Geschäftsmodelle entwickeln oder bestehende Wertschöpfungsprozesse digitalisieren möchten, können im Rahmen von PERMIDES von Innovationsgutscheinen profitieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.
Hierfür werden folgende Arten von Gutscheinen mit einem Gesamtvolumen von 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt:

Beratungsgutscheine im Wert von bis zu 5.000 € pro Gutschein

Hier kann ein Biopharma-KMU auf eine individuelle Beratung durch ein IT-KMU zurückgreifen, wenn diese Beratung eine spezifische Herausforderung in der Wertschöpfungskette betrifft, die über die IT verbessert werden könnte. Ein Biopharma-KMU kann sich für mehrere Beratungsgutscheine mit einem Gesamtwert in Höhe von bis zu 12.000 € bewerben.

Innovationsgutscheine im Wert von bis zu 60.000 € pro Gutschein: In diesem Fall erhält ein Biopharma-KMU eine maßgeschneiderte IT-Lösung, die an die jeweilige Wettbewerbssituation angepasst ist. Ein Biopharma-KMU kann sich für mehrere Innovationsgutscheine bewerben.

Reisegutscheine im Gesamtwert von bis zu 6.000 € pro KMU: Mit diesen Gutscheinen werden KMU bei der Teilnahme an den Matchmaking-Veranstaltungen und Workshops des Projekts unterstützt. Hier können sich sowohl Biopharma- als auch IT-KMU bewerben, auch für mehrere Reisegutscheine. Nationale Reisen können dabei mit bis zu 200 € gefördert werden, internationale mit bis zu 1.800 €.

Bewerbungsphase: das ist der Prozess

Interessierten Biopharma- und IT-Unternehmen wird empfohlen, sich vorab über www.permides.eu/apply-now/ zu registrieren. Über eine webbasierte Matchmaking-Plattform können Biopharmafirmen gezielt nach IT-Kooperationspartnern suchen, und umgekehrt. Die anschließende Bewerbung für die Innovationsgutscheine kann ab dem 15. März 2017 und nur über das Biopharma-Unternehmen erfolgen. Voraussetzung ist der Nachweis, dass ein IT-Kooperationspartner gefunden wurde und dass eine gemeinsame Innovationsidee besteht. Der erste Stichtag zur Abgabe der Anträge ist der 15. Mai 2017.

Die Wirkung der Kooperationsprojekte, die PERMIDES unterstützen wird, soll darüber hinaus durch Nachbereitungstrainings und Transfer-Aktivitäten durch die beteiligten Cluster-Organisationen maximiert werden.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

ElcomSofts analysiert und entschlüsselt WhatsApp

Passen Sie gut auf Ihr Smartphone auf, wenn Sie WhatsApp nutzen

ElcomSofts WhatsApp Erfassungs-Tool unterstützt ab sofort auch Android-Geräte

Pressemitteilung

Moskau, 2. Februar 2017 – ElcomSoft aktualisiert ‚Elcomsoft eXplorer for WhatsApp‚ (EXWA), ein All-in-One-Tool zum Extrahieren, Entschlüsseln und Analysieren von WhatsApp-Kommunikationsverläufen. Im Zuge des ersten großen Updates auf die Version 2.0 erhält das Tool Android-Support für sowohl gerootete als auch nicht gerootete Geräte, sodass Daten ab sofort nicht nur aus iTunes, iCloud-Backups oder WhatsApp-eigenen Backups im iCloud Drive ausgelesen werden können. Das Tool bietet außerdem automatische Entschlüsselung für extrahierte WhatsApp-Backups und -Datenbanken, umfasst einen implementierten Viewer und unterstützt den Datenexport.

Trotz der jüngsten Enthüllungen zur Sicherheit von WhatsApp gilt die End-to-End-Nachrichtenzustellung der App weiterhin als sicher. WhatsApp verschlüsselt nicht nur jede Kommunikation, sondern auch alle Backups und Datenbanken. Außerdem werden Gesprächsverläufe nicht auf den Servern von WhatsApp gespeichert, sodass Hacker-Angriffe fruchtlos bleiben. Aus diesen Gründen war der Zugriff bisher nur auf physische Geräte, iOS-System-Backups oder WhatsApp-eigene Backups möglich.

Mit Elcomsoft eXplorer for WhatsApp ist das Auslesen von WhatsApp-Datenbanken ab sofort auch aus Android-Geräten möglich. Für die Entschlüsselung einer Datenbank ist zunächst der kryptografische Schlüssel (Decryption Key) erforderlich, der sicher in einem geschützten Bereich gespeichert wird. Das Extrahieren des Schlüssels aus einem Android-Gerät erfordert im Allgemeinen einen Root-Zugriff, eine benutzerdefinierte Wiederherstellung (TWRP, CWM oder Ähnliches) oder ein unverschlüsseltes Image des Geräts. Wenn ein Root-Zugriff oder ein unverschlüsseltes Image verfügbar sind, kann EXWA WhatsApp-Datenbanken aus allen Android-Geräten von Android 4.0 bis 7.1.1 extrahieren und entschlüsseln.

Wenn sowohl Root-Zugriff als auch ein physisches Abbild des Geräts aufgrund von Verschlüsselung des Speichermediums nicht zur Verfügung stehen, gestaltet sich die Extraktion des Decryption Keys wesentlich komplizierter. In solch einem Fall verwendet EXWA eine erweiterte Erfassungsmethode, die ein Extraktions-Tool von ElcomSoft auf das Gerät spielt. Das Tool greift auf den Decryption Key von WhatsApp zu und entschlüsselt damit die Datenbank. Diese Methode ist für Android-Geräte von Android 4.0 bis 6.0.1 verfügbar.

„WhatsApp ist mit Abstand das beliebteste Instant-Messaging-Tool in Europa“, sagt Vladimir Katalov, CEO von ElcomSoft. „Durch den Android-Support decken wir die Mehrheit der Anwendungsfälle ab, sodass Ermittler Zugriff auf WhatsApp-Verläufe sowohl von Apple als auch Android-Geräten haben.“

Preise und Verfügbarkeit

Die Home Edition von Elcomsoft eXplorer for WhatsApp ist ab sofort verfügbar. Die erweiterte Forensic Edition mit zusätzlichen Erfassungs-und Filter-Optionen ist zur Zeit in der Entwicklung. Elcomsoft eXplorer for WhatsApp Home ist für 79 EUR zuzüglich Mehrwertsteuer verfügbar. Der Preis für die Forensic Edition wird noch angekündigt. Lokale Preise können variieren.

Systemanforderungen

Elcomsoft eXplorer for WhatsApp unterstützt Windows Vista, Windows 7, 8, 8.1 und Windows 10 sowie die Server-Betriebssysteme Windows 2003, 2008 und 2012.

Unternehmens-Kurzporträt ElcomSoft

Das Software-Entwicklungshaus ElcomSoft Co. Ltd. wurde 1990 von Alexander Katalov gegründet und befindet sich seither in dessen Besitz. Das in Moskau ansässige Unternehmen hat sich auf proaktive Passwort-Sicherheits-Software für Unternehmen und Privatanwender spezialisiert und vertreibt seine Produkte weltweit. ElcomSoft hat sich zum Ziel gesetzt, mit benutzerfreundlichen Lösungen für die Wiederherstellung von Passwörtern Anwendern den Zugriff auf ihre Daten zu ermöglichen. Des Weiteren gibt die Softwareschmiede Administratoren Sicherheitslösungen an die Hand, mit denen sie unsichere Kennungen in Unternehmens-Netzwerken unter Windows lokalisieren und beseitigen oder EFS-verschlüsselte Dateien retten können.

Regierungen, Behörden, Unternehmen und Privatanwender sind einerseits auf die Sicherheit und andererseits auf die Verfügbarkeit von Daten angewiesen, um Geschäfte abzuwickeln oder tragfähige Entscheidungen treffen zu können. Allerdings sind unsere digitalen Kommunikations-Highways und Aktenschränke zunehmend Sicherheitsrisiken durch Datenspionage und Systemfehler ausgeliefert. So kann eine einzige unsichere Kennung den Schutz eines Unternehmensnetzwerks zunichte machen. Ein unsicheres Passwort in der elektronischen Kommunikation kann das Vertrauen von Geschäftspartnern erheblich beeinträchtigen. Aber auch verloren gegangene Passwörter, beispielsweise für Verträge, können Geschäftsabschlüsse scheitern lassen.

ElcomSoft und der §202c

Der IT-Branchenverband BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) bestätigt in seinem „Leitfaden zum Umgang mit dem Hackerparagrafen“ ElcomSofts Auffassung von der Legalität von Passwortwiederherstellungstools und stuft solche Werkzeuge in seiner abschließenden Bewertung als „unbedenklich“ ein. „So wie jedermann in der analogen Welt einen Schlüsseldienst rufen kann, um wieder in seine Wohnung zu gelangen, stellt ElcomSoft Administratoren digitale Nachschlüssel zur Verfügung, mit denen sie wieder an die Daten ihres Unternehmens auf den unternehmenseigenen PCs gelangen können, sollte das Passwort einmal verloren sein“, so Vladimir Katalov, CEO von ElcomSoft. „Als offizieller Microsoft Certified Partner kooperieren wir beispielsweise auch mit Microsoft und erhalten deren Software vorab, um Anwendern unsere Lösungen rechtzeitig an die Hand geben zu können.“

Businessplan-Wettbewerb Startinsland geht in die dritte Runde

Der Businessplan-Wettbewerb unterstützt Existenzgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit

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Für alle, die an einem Start-up tüfteln und Feedback einholen möchten, die am Erfahrungsaustausch mit anderen Start-up-Projekten interessiert sind oder deren Idee kurz vor dem Durchbruch steht, die aber noch Mitgründer und Kontakte zu Kapitalgebern oder Coaches suchen: Der Businessplan-Wettbewerb Startinsland findet 2017 zum dritten Mal statt und unterstützt Existenzgründerinnen und -gründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Mit seinen zwei Phasen richtet er sich an alle Interessierten – ganz gleich, ob sie aus der Industrie oder einer Hochschule kommen oder ob sie in ihrer Freizeit an einer Geschäftsidee basteln. Unternehmen, die nach dem 1. August 2016 gegründet wurden oder ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, können ebenfalls teilnehmen.

In der ersten Phase reichen die Teilnehmenden bis zum 23. April ein dreiseitiges Konzept ein, in der zweiten Phase geben sie bis zum 1. Oktober einen ausgearbeiteten Businessplan auf maximal 20 Seiten ab. Der Einstieg in den Wettbewerb ist jederzeit möglich. Begleitende Fortbildungen zu gründungsrelevanten Themen wie Geschäftsmodellentwicklung, Präsentation und Finanzierung helfen den Teilnehmenden dabei, ihre Geschäftsidee zu professionalisieren. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft sowie erfahrenen Gründern bewertet die Einreichungen. Beide Wettbewerbsphasen gipfeln in einer feierlichen Preisverleihung. Weitere begleitende Events ermöglichen es den Teilnehmenden, sich mit Industrie, Hochschulen und der Gründerszene zu vernetzen.

Die Teilnehmenden bewerben sich um Preise im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro. Startinsland vergibt Auszeichnungen in den Hauptkategorien „Innovationen aus Firmen und Gesellschaft“ und „Innovationen aus Wissenschaft und Hochschulen“. Hinzu kommen die Sonderpreise „Green Economy“ für nachhaltige Geschäftsideen aus den Bereichen erneuerbare Energien, Energie- und Ressourceneffizienz sowie Umweltschutz und „Digitale Zukunft“ für Einreichungen, die Trends zu den Themen digitale Vernetzung, Internet und Medien oder Automatisierung aufgreifen. Darüber hinaus werden 2017 erstmals auch Sachpreise wie Working Spaces und Softwareprogramme verliehen. Für den besten Pitch vor Publikum und Jury ist ein Publikumspreis ausgelobt.

Die Universität Freiburg, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, die Hochschule Offenburg und die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein organisieren den Wettbewerb.

www.startinsland.de