Zwei Gastprofessuren für Talente aus der Wirtschaft

Stellenausschreibung: 2 Gastprofessuren für Talente aus der Wirtschaft

Zielsetzungen des Projekts: Das Projekt „Joint Programmes“ (www.jointpro.tu-berlin.de) will Frauen aus Forschungs und Entwicklungsabteilungen von Wirtschaftsunternehmen alternative Karrierewege in der Wissenschaft und intersektorale Karrierephasen ermöglichen. Weiblichen Führungskräften und Talenten aus der Wirtschaft wird die Chance gegeben, im Rahmen eines Sabbaticals an einer der Fakultäten der TU Berlin zu forschen und zu lehren und sich so stärker mit der akademischen Welt zu vernetzen, um perspektivisch den Anteil von Frauen an Hochschulen zu erhöhen.
Die Gastprofessuren können entweder in Vollzeit für 6 Monate oder in Teilzeit (50 %) für bis zu 12 Monate befristet besetzt werden. Der Stellenantritt ist für den 1.4.2017 vorgesehen. Das Entgelt richtet sich nach den an der TUB geltenden Entgeltregelungen für Gastlehrkräfte. Zentrale Frauenbeauftragte Kennziffer: ZUV-411/16 (besetzbar ab 01.04.2017 / für 6 oder 12 Monate / Bewerbungsfristende 26.09.2016)

Aufgabenbeschreibung:

Die/Der künftige Stelleninhaber_in nimmt Aufgaben in der Forschung und Lehre entsprechend ihrem/seinen fachlichen Schwerpunkt wahr. Erwünscht ist, dass die/der Stelleninhaber_in ihre/seine Berufserfahrungen im Rahmen von Karriereveranstaltungen an Nachwuchswissenschaftlerinnen weiter gibt.

Erwartete Qualifikationen:

Erfüllung der Übertragungsvoraussetzungen gem. § 113 i.V.m. § 100 BerlHG (Hochschulstudium; wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen durch Promotion oder besondere Befähigung zu künstlerischer Arbeit; mindestens fünfjährige berufliche Praxis, von denen mindestens drei Jahre außerhalb der Hochschule ausgeübt
worden sein müssen). Aktuelle Tätigkeit in einem Wirtschaftsunternehmen sowie Forschungserfahrung. Geplante Forschungsvorhaben und Lehraktivitäten müssen sich fachlich an ein Institut/ einen Lehrstuhl der TU Berlin eingliedern lassen.

Weitere erwünschte Qualifikationen:

Bereitschaft zur Kooperation mit anderen Fachgebieten der Fakultät; Englisch-Kenntnisse; Gender- und Diversity-Kompetenz. Weitere Informationen: zu Bewerbungsvoraussetzungen und Auswahlverfahren entnehmen Sie bitte der Webseite www.jointpro.tu-berlin.de.
Die Technische Universität Berlin strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert deshalb qualifizierte Bewerberinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt.
Bitte reichen Sie nur Kopien ein.
Die Stellenausschreibung ist auch im Internet abrufbar unter http://www.personalabteilung.tu-berlin.de/menue/jobs/

Bitcoin ist günstiger und schneller

Die Bankenwelt sieht die Entwicklung kritisch

Wenn sich die Kryptowährungen durchsetzen und Blockchain zum Alltag gehören wird, dann hat das traditionelle Bankengewerbe bald ausgedient. Es ist an der Zeit, über neue Geschäftsmodelle auf Basis von Blockchain und Kryptowährung nachzudenken. Eine Bankenkrise, wie wir sie in der Verangenheit hatten, wäre damit hinfällig.

Am 1. Septmber findet in Frankfurt eine Veranstaltung zu diesem Thema statt. „Joint Fall Conference 2016 of E-Finance Lab“.

„The Legal Framework of Applying Blockchains – in Germany and in Europe“dürfte ein spannender Vortrag von Prof. Dr. Dr. h. c. Helmut Siekmann, Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS), Frankfurt und Benjamin Beck, Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS), Frankfurt werden.

Bitcoin ist das erste virtuelle Peer-to-Peer Währungssystem, das einen fälschungssicheren Austausch von digitalen Münzen über das Internet ermöglicht. Die dezentrale Struktur des Währungssystem erlaubt es hohe Gebühren für den Zahlungstransfer zu umgehen, die von Banken, Kreditkarteninstituten und Clearinghäusern verlangt werden. So liegt laut Erhebung der Strategieberatung LSP Digital die Transaktionsgebühr einer Bitcoin-Überweisung durchschnittlich bei 0,016 Prozent. Dagegen sind es bei einer transnationalen Überweisung von 200 US-Dollar aus den USA rund sechs Prozent. Neben Bitcoin gibt es 750 weitere Kryptowährungen, wobei Bitcoin als Pionier den Markt mit einem Anteil von 80 Prozent dominiert. Die einzige Bedingung um Teil des Bitcoin-Netzwerkes zu werden, ist ein funktionierender Internetzugang.

Infografik: Bitcoin ist günstiger und schneller | Statista
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Allianz und SOS-Kinderdörfer setzen auf soziale Inklusion

Der Allianz World Run unterstützt die SOS Kinderdörfer mit 600.000 Euro

Die Teilnehmer des ersten Allianz World Run liefen insgesamt 30 Mal um die Welt. Diese unglaubliche Strecke bedeutet eine Spende von insgesamt 600.000 Euro für verschiedene Projekte des globalen Partners SOS-Kinderdörfer.

Kolumbien: Allianz World Run Teilnehmer beim 15-Kilometer-Lauf Das Team Kolumbien war beim Allianz World Run dauerhaft unter den Top 20 platziert, was die hohe Motivation und Begeisterung der Mitarbeiter für das Thema Laufen widerspiegelt. Unterstützt wurde die Begeisterung durch Events wie zum Beispiel den Carrera Allianz 15K Lauf, an dem dieses Jahr auch Paralympioniken teilnehmen.

Kolumbien: Allianz World Run Teilnehmer beim 15-Kilometer-Lauf
Das Team Kolumbien war beim Allianz World Run dauerhaft unter den Top 20 platziert, was die hohe Motivation und Begeisterung der Mitarbeiter für das Thema Laufen widerspiegelt. Unterstützt wurde die Begeisterung durch Events wie zum Beispiel den Carrera Allianz 15K Lauf, an dem dieses Jahr auch Paralympioniken teilnehmen.

Die Allianz SE und SOS-Kinderdörfer haben heute bei einer gemeinsamen Veranstaltung ihre globale Partnerschaft bekannt gegeben. Im Rahmen der zunächst dreijährigen Partnerschaft werden Allianz Unternehmen weltweit SOS-Kinderdörfer unterstützen. Neben Projekten zur individuellen Förderung der Kinder, wird die Allianz ihr Know-how als Risikomanager einbringen, indem sie z.B. hilft, Kinderdörfer im Katastrophenfall zu sicheren Anlaufstellen für die Gemeinden zu machen.

Syrien: SOS Notfallhilfe Über 88.500 Kinder, die von den Kriegsumständen in Syrien betroffen sind, werden vom SOS Kinderdorf in Damaskus mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Hygieneprodukte versorgt. Um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, werden die Kinder zudem mit Schultaschen, Heften, Stiften, Büchern und finanziell unterstützt.

Syrien: SOS Notfallhilfe
Über 88.500 Kinder, die von den Kriegsumständen in Syrien betroffen sind, werden vom SOS Kinderdorf in Damaskus mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Hygieneprodukte versorgt. Um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, werden die Kinder zudem mit Schultaschen, Heften, Stiften, Büchern und finanziell unterstützt.

Seit über 20 Jahren fördert die Allianz gezielt junge Menschen. „Als Versicherer und Anleger denken und planen wir langfristiger als viele andere“, sagt Oliver Bäte, CEO der Allianz SE. „Mit unserem sozialen Programm ‚Encouraging Future Generations‘, dessen erste globale Partnerschaft jetzt mit den SOS-Kinderdörfern eingegangen wurde, suchen wir Lösungen für Herausforderungen der sozialen Inklusion. Gemeinsam mit den SOS-Kinderdörfern ermutigen wir junge Menschen weltweit, Zukunft nachhaltig zu gestalten.“

Richard Pichler, Special Representative SOS-Kinderdorf International, erklärt: „Wir geben derzeit 80.000 Kindern und Jugendlichen in 134 Ländern ein sicheres Zuhause. Daher freuen wir uns, in der Allianz einen globalen Partner gefunden zu haben, der unsere Werte und Ziele teilt und darüber hinaus komplementäre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringt. Zusammen wollen wir mehr erreichen, durch Ausbildungsprogramme für junge Menschen, Verbesserung ihrer Chancen am Arbeitsmarkt, Umgang mit Risiko-Vorsorge in den Gemeinden… um nur einige Felder zu nennen.“

Teil der gemeinsamen Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion zur Frage „Welchen Beitrag können Unternehmen zur sozialen Inklusion leisten?“. Experten beider Organisationen diskutierten über Sicherheit und humanitäre Vorsorge als Grundvoraussetzung der sozialen Inklusion, sowie den Beitrag, den Unternehmen leisten können und sollen.

Zum Auftakt der Partnerschaft hatten über 12.000 Allianz Mitarbeiter/innen weltweit am ersten Allianz World Run teilgenommen. Von Mai bis Ende Juli legten sie 1.4 Millionen Kilometer zugunsten der SOS-Kinderdörfer zurück, umrundeten somit 34 mal die Erde und erliefen 600.000 Euro, mit denen Kinderdorf-Projekte in zwölf Ländern (Argentinien, China, Deutschland, Indonesien, Elfenbeinküste, Kolumbien, Kroatien, Luxemburg, Mexiko, Österreich, Syrien, Thailand) finanziert werden.

Mit dem World Run stellte die Allianz einen neuen Weltrekord auf: „Längste Laufstrecke eines Teams in 90 Tagen“. Zusätzlich wurde durch die World Run Bilder aus aller Welt der Guinness World RecordsTM für die „längste Fotostrecke“ gebrochen (8.470 Fotos, 1.225 Meter)

 

Pllötzlich ist das Darknet in aller Munde

Das ist im Darknet drin

Seit München ist das Darknet ein großes Thema. Diese Ecke des Internets lässt sich nicht mit normalen Suchmaschinen, sondern nur mit Hilfe von Anonymisierungs-Diensten wie dem „The Onion Router“ (TOR) erreichen. In einer im Februar 2016 durchgeführten Studie hat das Londoner Unternehmen Intelliagg sich genauer angeguckt, was im Darknet drin ist. Demnach sind insgesamt nicht ganz die Hälfte der Inhalte im TOR-Netzwerk illegal (nach UK oder US-Recht). Eine Auswertung von rund 13.600 Webseiten ergab, dass File Sharing, geleakte Daten und Finanzbetrug die häufigsten Kategorien sind. Dagegen befassten sich nur vier Prozent der analysierten Adressen mit Drogen und 0,3 Prozent mit Waffen. Letztere im Darknet zu kaufen ist übrigens gar nicht so einfach. Tatsächlich hat der Täter von München dafür laut Medienberichten Monate gebraucht, sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club der Deutschen Presse-Agentur.

Infografik: Das ist im Darknet drin | Statista
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Smartphones und Apps verändern die Internet-Kommunikation immer stärker. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Convios Consulting im Auftrag von WEB.DE und GMX. Demnach bevorzugen insbesondere die jüngeren Nutzergruppen bei der E-Mail-Kommunikation das Smartphone und den Laptop. Der Zugang zum E-Mail-Postfach erfolgt zunehmend über die Apps der Mail-Anbieter; im Gegensatz zum stationären Internet spielt der Browser im mobilen Web nur noch eine untergeordnete Rolle. Auf Jahressicht wird die verstärkte mobile Kommunikation dazu führen, dass das Mailvolumen in Deutschland um sieben Prozent ansteigen wird – auf dann 584 Milliarden E-Mails.

Gewährleistungsrecht für den Online-Warenhandel

Im Rahmen der digitalen Binnenmarktstrategie will die EU-Kommission Handelshemmnisse beseitigen.

cep - screenshotMit dem Erlass zweier Richtlinien für den digitalen Binnenmarkt will die Kommission einen Anstieg des Handels innerhalb der EU im Umfang von 1 Mrd. Euro jährlich bewirken. Durch die Vollharmonisierung wichtiger Verbrauchervertragsvorschriften und eine Anhebung des Schutzniveaus sollen Handelshemmnisse beseitigt und das Vertrauen in den grenzüberschreitenden Online-Handel gestärkt werden. Die Kommission erwartet, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU dadurch „dauerhaft“ um jährlich 4 Mrd. Euro zunehmen würde.

Die Richtlinie „über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte des Online-Warenhandels und anderer Formen des Fernabsatzes von Waren“ ist ein erster Schritt in Richtung einer – für die Vollendung des Binnenmarktes gebotenen – Vollharmonisierung des Verbraucherschutzrechts. Sie beschränkt sich jedoch auf weite Teile des Gewährleistungsrechts und klammert – aus Sicht des cep – wichtige andere Bereiche des Vertragsrechts wie die Verjährungsfristen aus. Weil die Richtlinie somit keine Vollharmonisierung des Kaufvertragsrechts schafft, ist es aus Sicht des cep zweifelhaft, ob sie den Online-Handel tatsächlich fördern kann. Zu diesem Ergebnis kommt die cepExpertin Dr. Anja Hoffmann in ihrer Analyse der Richtlinie. „Wegen der Begrenzung auf den Online-Handel zersplittert die Richtlinie darüber hinaus das nationale Recht in ungerechtfertigter Weise und verzerrt so den Wettbewerb“, ergänzt Hoffmann.

cepAnalyse Gewährleistungsrecht für den Online-Warenhandel

Frauen in der Informatik

Eröffnung der Sommerhochschule“informatica feminale“ am 26.07.2016

informaticaDie „informatica feminale“ Baden-Württemberg ist eine Sommerhochschule für Studentinnen und interessierte Frauen der Informatik und verwandter Fachrichtungen. Kurse, Seminare und Vorträge von Expertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft ermöglichen es den Teilnehmerinnen, sich zu Themen rund um die Informatik weiterzuqualifizieren. Eröffnet wird die fünftägige Sommerhochschule von Ministerialrat Peter Christe, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Prof. Dr. Margit Zacharias, Prorektorin für Innovation und Technologietransfer der Universität Freiburg, und Prof. Dr. Rolf Schofer, Rektor der Hochschule Furtwangen. Im Anschluss spricht die Wirtschaftsmathematikerin Eva Maria Kupper zu „IT-Sicherheit – Cyber Security. Grundlagen und aktuelle Trends“.

 

  • Was: Sommerhochschule
  • Wann: 26.07.2016, 11:45 Uhr
  • Wo:
    Technische Fakultät
    Gebäude 101, Hörsaal 026 (Erdgeschoss)
    Georges-Köhler-Allee 101
    79110 Freiburg
  • Veranstalter: Netzwerk Frauen.Innovation.Technik der Hochschule Furtwangen in Kooperation mit der Technischen Fakultät
  • Konkaktinformationen: Natascha Thoma-Widmann,
    Tel.: + 49 (0) 761/203-8056, +49 (0) 152/22928606
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
  • Aktuell

    Die Anmeldung für die informatica feminale Baden-Württemberg 2016 ist geöffnet

    Anmeldeschluss Dienstag, 12.07.2016 (danach Vergabe einzelner Restplätze). Buchen Sie sofort damit Sie einen Platz in Ihrem Wunschkurs erhalten. Hier geht’s zur Anmeldung.

    Kurse, Workshops, Vorträge

    Die kommende informatica feminale Baden-Württemberg findet vom 26. Juli bis 30. Juli 2016 an der Technischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt. An 5 Vorlesungstagen werden  spannende und aktuelle Themen in Vorlesungen, Vorträgen und Workshops angeboten.

    Conference Day

    Am Donnerstag, 28. Juli 2016, findet der Conference Day statt, an dem Vorträge aus den Bereichen Informatik, Informatik und Gesellschaft, Social Skills und Karriere angeboten werden. Der Conference Day wird wie immer für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Vorträge des Conference Day sind öffentlich und kostenlos, für diese Vorträge ist keine Anmeldung erforderlich.

 

 

Raubkopien: Software-Herstellern entgehen Milliarden

Software-Raubkopien gehen zurück. In Indonesien ist der Anteil allerdings außergewöhnlich hoch.

Auf insgesamt 52,2 Milliarden US-Dollar schätzt eine aktuelle Erhebung der Business Software Alliance den kommerziellen Wert aller weltweit installierten Software-Raubkopien. Allein in den USA und China entgehen der Branche rund 18 Milliarden US-Dollar. Die höchste Raubkopie-Quote im Top 10 Ranking kann Indonesien vorweisen: 84 Prozent der Software im Land ist nicht lizensiert. In Deutschland sind es dagegen nur 22 Prozent. Trotzdem beläuft sich der Gesamtwert der illegal kopierten Programme auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich mit den letzten Erhebungen ist der Schaden durch Software-Piraterie rückläufig. 2011 und 2013 belief sich der kommerzielle Wert nicht lizensierter Software noch auf jeweils über 60 Milliarden US-Dollar.

Infografik: Raubkopien: Software-Herstellern entgehen Milliarden | Statista
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Will creativity find me?

Wird Kreativität mich finden?

Kreativseminar

Copyright © Ria Hinken

Kreativität gilt längst als Schlüsselkompetenz. Aber was ist Kreativität wirklich? Kann man sie lernen? Braucht sie Bedingungen?

Neue Denkanstöße und die Erweiterung des Blicks über den eigenen Tellerrand hinaus sind Voraussetzungen, um der Kreativität auf die Spur zu kommen.

Ich lade Sie herzlich ein, mit mir auf eine Entdeckungsreise zu Ihrem Kreativpotenzial zu gehen und sich von sich selbst überraschen zu lassen.

Kreativseminar

Copyright © Ria Hinken

Wenn Sie bereit sind, neue Wege auszuprobieren und Ihre aktuelle Sicht- und Denkweise infrage zu stellen, dann kann es gleich losgehen zum tätivitaerK laiznetopstfnukuZ.

Methoden:
Kreatives Schreiben, Trainer Input, Lösung komplexer Aufgaben durch spielerische Anwendungen, den Speicher im Hirn leeren für kreative Lernimpulse, Partner- und Gruppenübungen
Teilnahmevoraussetzungen:
Offenheit, Neugier und Lust auf neue Perspektiven.
Zielgruppe:
Alle Führungskräfte und Mitarbeiter, die ihr kreatives Potenzial kennen lernen und erweitern möchten.

Ort: Freiburg i. Brsg.

Zeit: 24.06.2016 von 09. bis 17 h

Kosten: 249,00 zzgl. MwSt

Leitung: Ria Hinken

Anmeldung:               Agentur INCOM,  Wippertstr. 2, 79100 Freiburg

                                   Phone: +49 761 23 673   rh(at)ria-incom.com 

                                   oder auf www.seminarmarkt.de
Anmeldeschluss:   20.06.2016

Grenzüberschreitende Portabilität von Online-Inhalten

Verordnung zur Gewährleistung grenzüberschreitender Portabilität von Online-Inhaltediensten ist Angriff auf die unternehmerische und die Vertragsfreiheit in der EU.

Verbraucher, Rechteinhaber und Unternehmen schauen unterschiedlich sorgenvoll auf die Pläne der EU-Kommission zur Portabilität von Online-Inhalten. Danach sollen Abonnements von Online-Inhalten auch bei vorübergehenden Aufenthalten im EU-Ausland genutzt werden können. „Dies ist zwar juristisch, nicht aber ordnungspolitisch gerechtfertigt“, erklären Matthias Kullas und Iris Hohmann vom Centrum für Europäische Politik (cep).

Ausgehend davon, dass die unternehmerische Freiheit und die Vertragsfreiheit fundmentale Bestandteile der Ordnungsprinzipien der Marktwirtschaft sind, weist die cepAnalyse darauf hin, dass die Pflicht zur grenzüberschreitenden Portabilität sowohl in die unternehmerische Freiheit der Rechteinhaber und der Anbieter von Online-Diensten als auch in die Vertragsfreiheit der Rechteinhaber, der Anbieter und der Abonnenten eingreift. Die Begründung der Kommission dafür – viele Abonnenten erwarteten grenzüberschreitende Portabilität – hält das cep für nicht überzeugend. „Eine Erwartungshaltung von Marktteilnehmern kann solche Eingriffe ordnungspolitisch nicht rechtfertigen“, so der cep-Experte Kullas, der warnt: „Für die Nutzer können die Abonnements durch die Pflicht zur grenzüberschreitenden Portabilität teurer werden. Denn zum einen werden die Anbieter versuchen, höhere Kontrollkosten an die Abonnenten weiterzugeben. Zum anderen werden die Rechteinhaber aufgrund der Pflicht zur grenzüberschreitenden Portabilität versuchen, die Lizenzgebühren – zumindest bei Neuverträgen – zu erhöhen.“

Positiv sei einzuschätzen, dass Rechteinhaber auch zukünftig nationale Lizenzen vergeben können und Anbieter keine Lizenzen für das EU-Ausland erwerben müssen. Auch erhalten Anbieter kostenloser Abonnements eine Wahlmöglichkeit, ob sie grenzüberschreitende Portabilität anbieten wollen. Die mögliche Befreiung der Anbieter kostenloser Abonnements von der Portabilitätspflicht ist aus Sicht des cep sachgerecht, da nicht alle die resultierenden Kosten tragen können. Allerdings können die Kontrollkosten für die Anbieter steigen, weil die EU-Kommission nicht spezifiziert, was „wirksame Mittel“ für die Kontrolle des Wohnsitzstaats sind.

Die cepAnalyse lesen Sie hier.

Projekt „EXIST“ – Strategiekonzept zum Thema Gründerkultur

Universität Freiburg erhält weiterhin Förderung für ihr ihr Strategiekonzept zum Thema Gründerkulturteamcheckup1

Erfolg für das Strategiekonzept „Windows for Entrepreneurship“: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Albert-Ludwigs-Universität weiterhin im Wettbewerb „EXIST-Gründerkultur – Die Gründerhochschule“. Am 1. April 2016 beginnt die zweijährige Anschlussphase, die es ermöglicht, die Aktivitäten aus dem ersten Förderzeitraum auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Das Projektvolumen umfasst etwa eine Million Euro. Das BMWi steuert die Hälfte dieses Betrags bei, die andere Hälfte finanziert die Universität Freiburg.

Das Konzept „Windows for Entrepreneurship“ soll eine nachhaltige und übergreifende Gründungsexzellenz an der Universität Freiburg schaffen. Kernstück der Strategie ist das Freiburger Gründungs-ABC: Die Gründungs-Akademie stellt ein breites, zielgruppenspezifisches Lehr- und Weiterbildungsangebot bereit. Vom Gründerbüro organisierte Netzwerke helfen, Gründungen zu professionalisieren. Das Transfer-Coaching lotet frühzeitig Verwertungschancen und -perspektiven von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung aus. „Es geht darum, Innovationen an einer Universität nicht nur zu entwickeln, sondern diese auch in Form von Lizenzen, Ausgründungen und Transferprojekten in die Champions League der wirtschaftlichen Vermarktung zu überführen“, sagt Prof. Dr. Margit Zacharias, Prorektorin für Innovation und Technologietransfer. Das Thema Gründungskultur ist in den drei Prorektoraten Lehre, Forschung sowie Innovation und Technologietransfer verankert. Somit ist die Basis dafür gegeben, dass die Universität Freiburg ihre Gründungskultur optimal weiterentwickeln und frühzeitig Wissen – von Entrepreneurship bis zur Transferunterstützung – vermitteln kann.

Im Jahr 2010 initiierte das BMWi den Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“. Ziel ist es, das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verbessern sowie die Anzahl und den Erfolg technologieorientierter und wissensbasierter Unternehmensgründungen zu erhöhen. Die teilnehmenden Hochschulen reichten in den beiden Wettbewerbsrunden insgesamt 124 Ideenskizzen ein, 22 Konzepte erhielten eine Förderung. Die Albert-Ludwigs-Universität war im Jahr 2013 in der zweiten Runde mit „Windows for Entrepreneurship“ erfolgreich. Seitdem erfolgten 41 Gründungen aus der Universität Freiburg heraus. Für besonders anspruchsvolle Vorhaben warben Gründerinnen und Gründer, unterstützt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gründerbüros, in diesem Zeitraum 4,8 Millionen Euro an Drittmitteln aus den Förderprogrammen „Junge Innovatoren“, „EXIST-Gründerstipendium“ und „EXIST-Forschungstransfer“ ein. Mithilfe der Anschlussfinanzierung setzt die Universität das Projekt nun bis 2018 fort.

Weitere Informationen: www.gruenden.uni-freiburg.de