Werden Unternehmen durch die Frauenquote entmündigt?

Frauenquote: Nur jeder sechste Unternehmensentscheider glaubt an positive Auswirkungen für das eigene Unternehmen

Köln, 24.11.2014. Nur rund jeder sechste (18 Prozent) Unternehmensentscheider in Deutschland ist der Meinung, dass eine gesetzlich verankerte Frauenquote auf Führungsebene positive Auswirkungen auf das eigene Unternehmen hätte. Bei den Frauen sind es immerhin 27 Prozent. Rund jeder Siebte (15 Prozent) glaubt an einen negativen Effekt für die eigene Firma. Die breite Mehrheit (62 Prozent) ist hingegen der Ansicht, dass die Einführung der Frauenquote weder einen positiven noch negativen Einfluss auf das eigene Unternehmen hat. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage, für die mit dem YouGov OmnibusB2B insgesamt 512 Unternehmensentscheider vom 12.11. bis 19.11.2014 befragt wurden.

Die Mehrheit (58 Prozent) der Befragten ist auch der Ansicht, dass die Frauenquote Unternehmen bei personalpolitischen Fragen und Entscheidungen entmündigt. Etwa zwei von fünf Frauen (41 Prozent) teilen diese Meinung, bei den Männern sind es 67 Prozent. Geteilter Meinung sind die Befragten bei dem Thema, ob das Ansehen einer Frau in Führungspositionen bei den Angestellten durch die Frauenquote negativ beeinflusst werden könnte. 46 Prozent stimmen dieser Aussage zu, 48 Prozent glauben, dass es keinen negativen Einfluss geben wird.

Nichtsdestotrotz ist der Großteil (58 Prozent) der befragten Unternehmensentscheider der Meinung, dass eine Einführung der Frauenquote per Gesetz durchaus berufliche Chancengleichheit ermöglicht. 39 Prozent sehen das hingegen nicht so. Auch bei diesem Aspekt gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während jeder zweite Mann in der Frauenquote eine berufliche Chancengleichheit für das weibliche Geschlecht sieht, so sind es bei den Frauen 70 Prozent.

Mit Hilfe des YouGov OmnibusB2B können gezielt und kostengünstig Unternehmen in Deutschland befragt werden. Eine Auswertung erfolgt innerhalb von einer Woche nach elf unterschiedlichen Subgruppen wie beispielsweise Unternehmensbranche, Unternehmensgröße oder Tätigkeitsbereich.

Firefox verliert leider den Anschluss

Am 09. November 2004 erblickte der erste Firefox das Licht des Webs und schickte sich an, dem damals mit 90 Prozent Marktanteil allgegenwärtigen Internet Explorer, Konkurrenz zu machen. Zehn Jahre später ist der Browsermarkt mit drei großen Anbietern deutlich fragmentierter. In Gestalt von Chrome hat sich in den letzten Jahren eine weitere Internet-Explorer-Alternative etabliert. Der Google-Browser hat es unlängst sogar geschafft, die von der Mozilla Foundation verantwortete Konkurrenz auf den dritten Platz zu verdrängen. Wer den Google-Browser nutzt, liefert damit natürlich auch gleichzeitig zusätzliche Informationen an Google. Damit wird die Vormachtstellung von Google gefestigt. Dies scheint wohl in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr Wettbewerb kann hier wirklich von Nutzen sein.

International lieg der Desktop-Marktanteil des Firefoxes nur noch bei 14 Prozen

Die Grafik zeigt die weltweiten Desktop-Marktanteile der Browser Chrome und Firefox.  Infografik: Firefox verliert den Anschluss | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Facebook beantwortet nicht alle Anfragen zu Nutzerdaten

Facebook beantwortet nur jede 3. deutsche Anfrage

Regierungen und Behörden weltweit haben im ersten Halbjahr 2014 bei Facebook 34.946 Anträge auf die Herausgabe von Nutzerdaten eingereicht. Deutschland liegt mit 2.537 Anfragen, die insgesamt 3.078 Nutzer/Konten betreffen, auf Platz drei des Rankings der zehn Länder mit den wissbegierigsten Behörden. Allerdings scheint Facebook gegenüber deutschen Behörden nur wenig auskunftsfreudig zu sein. Lediglich bei etwa 34 Prozent der Anfragen stellte das Soziale Netzwerk Daten zur Verfügung.

von

Diese Grafik zeigt die Anzahl der Nutzerdaten-Anfragen von Regierungen und Behörden bei Facebook im 1. Halbjahr 2014.

Infografik: Facebook beantwortet nur jede 3. deutsche Anfrage | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Schweiz macht E-Invoicing für Bundeslieferanten zur Pflicht

Elektronischer Rechnungsaustausch löst kostspielige Papierrechnungen ab

Bern/München, 04.11.2014 – Vor wenigen Tagen hat der Schweizer Bundesrat die verpflichtende Umstellung auf E-Invoicing für Rechnungen von Lieferanten an die Bundesverwaltung beschlossen. Der kosten- und zeitsparende Austausch von Rechnungen in rein elektronischer Form wird damit ab 1. Januar 2016 für alle B2G-Geschäfte mit einem Vertragswert von mehr als 5000 Franken obligatorisch. Continue reading

Twitter wächst nicht wie erwartet

Von Matthias Brandt:  Zum vierten Mal seit dem Börsengang im November vergangenen Jahres hat Twitter gestern seine Quartalszahlen vorgelegt. Der Kurznachrichtendienst konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal zwar mehr als verdoppeln (361 Mio. US-Dollar), demgegenüber stehen jedoch ein Verlust von 175 Mio. US-Dollar und nach wie vor enttäuschendes Nutzerwachstum.

284 Millionen Menschen nutzen Twitter inzwischen jeden Monat, ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres. Was auf den ersten Blick nach durchaus guten Ergebnissen aussieht, war Twitters Anlegern entschieden zu wenig. Sie hatten auf stärkeres Wachstum gehofft, nachdem der Nutzerzuwachs zuletzt deutlich an Fahrt verloren hatte. Eine Sache wird angesichts der neusten Zahlen immer deutlicher: Twitter wird kein zweites Facebook werden. Als Facebook ähnlich viele Nutzer hatte wie Twitter jetzt, wuchs die Nutzerbasis des größten sozialen Netzwerks der Welt noch um mehr als 200 Prozent im Jahr. Als Facebooks Wachstumsrate zum ersten mal unter 25 Prozent fiel, waren bereits mehr als eine Milliarde Menschen auf der Seite aktiv.
Infografik: Twitters Wachstumsmotor stottert | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

ifo Geschäftsklima weiter verschlechtert

Quelle: ifo Konjunkturtest 2014

Quelle: ifo Konjunkturtest 2014

Sobald der Geschäftsklimaindex in Deutschland auch nur ein bisschen fällt, fangen Manager an zu jammern. The German Angst ist sofort wieder präsent. Dabei ist es doch ganz normal, dass es nicht ewig nur bergauf gehen kann. Es ist einfach mal wieder an der Zeit, die eigenen Strategien zu hinterfragen. Continue reading

Mobiles Internet und TV-Inhalte als Wachstumstreiber im Netz

ARD/ZDF-Onlinestudie 2014:

79 Prozent der Deutschen sind online – mobiles Internet und TV-Inhalte als Wachstumstreiber im Netz

online-nutzer ard-zdf-studie 2014

online-nutzer ard-zdf-studie 2014

Die Internetnutzung steigt weiter an: 55,6 Millionen Deutsche ab 14 Jahre und damit 1,4 Millionen mehr als 2013 sind online. Jeder zweite Onliner greift inzwischen auch unterwegs auf Netzinhalte zu. Treiber der mobilen Nutzung sind mobile Endgeräte und die steigende Nachfrage nach Fernsehinhalten im Netz. Dies sind die zentralen Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014. Continue reading

Sind Sie ein Digital Leader? Oder ist für Sie das Internet auch Neuland?

In vielen deutschen Unternehmenbis ist es bis zum “Management by Inernet” noch ein Test -Digital Leaderweiter Weg.

Machen Sie den Test, ob Sie ein Digital Leader sind, oder ob wie für Angela Merkel auch für Sie das Internet Neuland ist.

Den Test finden Sie  online oder im Buch von  Dr. Willms Buhse “Management by Internet” – Neue Führungsmodelle für Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation.

Wenn Innovative Fehlerkultur mit Rapid Recovery, Strategie-Entwicklung mit BarCamps und OpenSpaces, agile Umsetzung in FedExDays sowie Stand-ups statt Routinemeetings keine “spanischen Dörfer” für Sie sind, dann dürfen Sie von sich behaupten, dass Sie bereits heute ein Digital Leader sind.

Mein Ergebnis finden Sie im obigen Bild.

Für alle diejenigen, die sich gerne zum Digital Leader entwickeln wollen, empfehle ich das Buch von Willms Buhse, erschienen im Plassen Verlag.

240 Seiten € 24,99, als Ebook € 19,99

 

 

 

 

 

 

Verkaufsrekord für iPhone 6 erwartet

Inzwischen gehe man von 10 Mio. verkauften iPhone 6 zum Verkaufsstart aus, heißt es. Bis Mitte September 2014 werden 15 Mio. erwartet. Das iPhone 6 könnte nach einer Schätzung von RBC Capital Markets einen absoluten Rekordstart hinlegen. Bislang hat jedes neue iPhone die Verkaufszahlen des Vorgängermodells übertroffen.

Angesichts dieser Zahlen ist wohl kaum zu erwarten, dass sich bei Apple in Sachen Datenschutz und sozialverträglicher Produktion etwas  ändern wird. Jetzt hätten es Umwelt- und Datenschützer in der Hand! Kaufverzicht könnte Apple dazu veranlassen, bessere Standards einzuführen. Das gilt auch für die Arbeitsbedingungen unter denen das iPhone hergestellt wird.

Infografik: Traumstart für das iPhone 6 prognostiziert | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Frauen in der Informatik – Uni Freiburg

Bis zum 04.07.2014 sind Anmeldungen zur Sommerhochschule “informatica feminale” möglich

Die Sommerhochschule “informatica feminale” bietet Kurse, Seminare und Vorträge zu Java-Programmierung, agiler Softwareentwicklung, Datenbankdesign, Informationsmodellierung und -aufbereitung sowie Kurse zu Rhetorik, Projekt- und Selbstmanagement oder wissenschaftlichem Schreiben. Am Conference Day finden Fachvorträge aus Industrie und Wissenschaft statt. Zudem ist im Veranstaltungszeitraum die Wanderausstellung “Patente Frauen – vom Tortendiagramm bis zur Schwimmweste” zu sehen.

  • Was: Sommerhochschule
  • Wann: Dienstag, 05.08.2014 bis Samstag, 09.08.2014
  • Wo:
    Technische Fakultät

    Georges-Köhler-Allee 101
    79110 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Informatik- und informatikverwandten Studiengänge von Universitäten und Hochschulen sowie an IT-Fachfrauen aus der Praxis.
  • Veranstalter: Die informatica feminale Baden-Württemberg ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und wird vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik an der Hochschule Furtwangen organisiert.
  • Kontaktinformationen: Natascha Thoma-Widmann, Tel. +49 (0) 761/203-8056
  • Eine Anmeldung ist bis zum 04.07.2014 erforderlich.
  • Die Teilnahme an den Kursen kostet für Studentinnen je nach Angebot 20 oder 30 Euro, für Berufstätige 120 oder 180 Euro.
  • Die Lehrangebote finden auf Deutsch statt.
  • Informationen, Kursangebot und Anmeldung: www.informatica-feminale-bw.de