Women in Digital Business

Die digitale Zukunft muss weiblicher werden

Die Studien sprechen eine klare Sprache: In der digitalen Wirtschaft sind zu wenige Frauen am Start. Dabei könnte ein höherer Anteil weiblicher Fachkräfte so manches Problem in den Unternehmen lösen. Die CeBIT greift das Thema erneut auf.

Hannover. Nach wie vor werden in der digitalen Wirtschaft händeringend Fachkräfte gesucht. So manches Unternehmen muss Aufträge ausschlagen oder kann nicht weiterwachsen, weil das richtige Personal fehlt. Ein Grund: In der digitalen Wirtschaft sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Die CeBIT als weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft greift dieses Thema erneut auf und richtet – bereits zum dritten Mal – 2017 den Fachkongress „Women in Digital Business“ aus.

Das Format hat sich zu einer festen Größe des Events entwickelt. Veranstalter sind in diesem Jahr neben der CeBIT der Bitkom, die Vogel IT-Akademie, UniCredit, Plan W und IBM. 2017 liegt der Fokus noch stärker auf den Digitalisierungs- und IT-Fachthemen. Diese Themen richten sich an Frauen aller Branchen und Unternehmensgrößen. Ihr Ziel: Managerinnen und Fachfrauen sollen die neuesten digitalen Entwicklungen in ihren Unternehmen mitgestalten. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen konkrete Praxisbeispiele und Empfehlungen für ihre eigene Karriere.

Die Veranstaltung wird am CeBIT-Donnerstag, 23. März, von 10.30 bis 17.45 Uhr im Tagungsbereich der Halle 8, Bamboo Stage ausgerichet. Die Teilnehmerinnen erwartet ein Programm mit Workshops und Vorträgen unter anderem von Accenture, der Robert Bosch GmbH und Google. Unter anderem wird auch Dr. Ariane Reinhart sprechen. Sie ist Vorstandsmitglied der Continental AG und eine der wenigen Frauen in der Vorstandsetage eines DAX-Unternehmens. Ihre Keynote wird den Titel tragen: „How Human Relations Enable Digital Transformation“.

Die Konferenz „Women in Digital Business“ will zudem Antworten geben auf die Fragen: Wie gehen Unternehmen mit der Digitalisierung um, welche Auswirkung und welchen Nutzen können sie daraus ziehen? Kann die Digitalisierung für die Frauen in den IT-Abteilungen eine Chance sein und wie können die Technologien sie dabei unterstützen? Themen wie Big Data, Security oder New Technologies werden ebenfalls diskutiert.

Verschmust und kreativ statt langweilig und diszipliniert

„Wie wir Deutschen ticken“: Verschmust und kreativ statt langweilig und diszipliniert

Buchveröffentlichung

Wie wir Deutschen tickenKöln, 10.08.2015. Pflichtbewusst, diszipliniert, pünktlich und langweilig, dies sind die Eigenschaften, die den Deutschen gerne zugesprochen werden. Doch aktuelle Studienergebnisse sprechen in vielen Lebensbereichen eine andere Sprache: Überraschend kreativ, freiheitsliebend und offen sind die Deutschen. Wenn es der Verkehr zulässt, überqueren 71 Prozent als Fußgänger eine rote Ampel, auch wenn immerhin 14 Prozent der Autofahrer lieber umkehren würden, als über eine dauerhaft rote Ampel zu fahren. 65 Prozent der Deutschen sagen von sich, sie sind kreativ, 61 Prozent sind der Ansicht, dass es zu viele Gesetze und Verordnungen gibt, 39 Prozent sind schon einmal schwarzgefahren. Bei 23 Prozent ist es bereits vorgekommen, dass sie sich nicht daran erinnert haben, wie sie nach einer durchzechten Partynacht nach Hause gekommen sind. Welche weiteren Vorurteile gegenüber den Deutschen bestätigt sind und welche nicht, zeigen die zahlreichen Ergebnisse aus dem Buch „Wie wir Deutschen ticken“, das heute im Verlag Edel Books erscheint und auf repräsentativen Umfragen des Meinungsforschungsinstituts YouGov basiert. Weiterlesen

Mobiles Internet und TV-Inhalte als Wachstumstreiber im Netz

ARD/ZDF-Onlinestudie 2014:

79 Prozent der Deutschen sind online – mobiles Internet und TV-Inhalte als Wachstumstreiber im Netz

online-nutzer ard-zdf-studie 2014

online-nutzer ard-zdf-studie 2014

Die Internetnutzung steigt weiter an: 55,6 Millionen Deutsche ab 14 Jahre und damit 1,4 Millionen mehr als 2013 sind online. Jeder zweite Onliner greift inzwischen auch unterwegs auf Netzinhalte zu. Treiber der mobilen Nutzung sind mobile Endgeräte und die steigende Nachfrage nach Fernsehinhalten im Netz. Dies sind die zentralen Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014. Weiterlesen