Sind IHK-Pflichtbeiträge heute noch zeitgemäß?

Diese Frage stellen sich viele Firmen immer wieder aufs Neue.

Die IHK Südlicher Oberrhein verschickt aktuell die Beitragsbescheide für 2015. Bei mir auf der Grundlage von 2011. Ein Anruf ergab, dass man dort angeblich keine neueren Bescheide des Finanzamtes vorliegen habe. Fakt ist, dass die Abgaben für die Jahre 2012 und 2013 längst erfolgt sind. Die Bescheide des Finanzamtes auch vorliegen. Nur bei der IHK angeblich nicht. Stellt sich die Frage: Wer dafür verantwortlich ist? Beim Finanzamt nachfragen sollte ich nicht, sagte die Dame von der IHK. Weiterlesen

WeiberWirtschaft Berlin – eine Erfolgsgeschichte

Als Genossin der WeiberWirtschaft freue ich mich über 25 Jahre Erfolgsgeschichte.

25 Jahre WeiberWirtschaft e.G. Berlin - Luftschloesser-mit-Schleife

25 Jahre WeiberWirtschaft e.G. Berlin – Luftschloesser-mit-Schleife

Buch zur Geschichte der WeiberWirtschaft

Zur Geburtstagsfeier „25 Jahre WeiberWirtschaft“ haben wir das Buch vorgestellt: „Unsere Luftschlösser haben U-Bahn-Anschluss. WeiberWirtschaft – eine Erfolgsgeschichte“, herausgegeben von Claudia Neusüß und Katja von der Bey. Darin schildern Protagonistinnen und Beobachterinnen der Organisation, welche Erfolgsfaktoren dazu beitrugen, trotz zahlreicher Widerstände und Hürden aus einer Fraueninitiative der 1980er Jahre heraus ohne nennenswertes Eigenkapital die WeiberWirtschaft eG zu entwickeln.

Unsere-Luftschlösser-haben-U-Bahn-Anschluss

Unsere-Luftschlösser-haben-U-Bahn-Anschluss

Claudia Gather, eine der Mitbegründerinnen und heute Professorin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR), wundert sich bis heute darüber, als sie in einem Protokoll von 1992 über diese Stelle stolpert: „Da steht doch tatsächlich, dass wir die grundsätzliche Entscheidung treffen: ‚Unser Vorhaben ist nicht zu schaffen, wir machen es trotzdem!‘“.

Für 10 Euro zzgl. Versandkosten können Sie das Buch bei uns bestellen unter infos@weiberwirtschaft.de

Der Unternehmerinnentag NRW verabschiedet sich

Für den 25. April 2015 war der nächste Unternehmerinnentag NRW mit einem „20 Jahre Best Of“ geplant. Mehrere Überlegungen haben zur Entscheidung geführt, diese Tagungsreihe einzustellen.

Warum? Weil mittlerweile sehr viele Angebote für Chefinnen nachgewachsen sind, die regional und lokal beispielsweise von Wirtschaftsförderungen, IHKs oder Unternehmerinnen-Netzwerken angeboten werden. Daran sind teilweise auch finanzielle Zusagen gebunden, die dem Unternehmerinnentag NRW als Großveranstaltung nicht mehr zur Verfügung stehen. Weiterlesen

Werden Unternehmen durch die Frauenquote entmündigt?

Frauenquote: Nur jeder sechste Unternehmensentscheider glaubt an positive Auswirkungen für das eigene Unternehmen

Köln, 24.11.2014. Nur rund jeder sechste (18 Prozent) Unternehmensentscheider in Deutschland ist der Meinung, dass eine gesetzlich verankerte Frauenquote auf Führungsebene positive Auswirkungen auf das eigene Unternehmen hätte. Bei den Frauen sind es immerhin 27 Prozent. Rund jeder Siebte (15 Prozent) glaubt an einen negativen Effekt für die eigene Firma. Die breite Mehrheit (62 Prozent) ist hingegen der Ansicht, dass die Einführung der Frauenquote weder einen positiven noch negativen Einfluss auf das eigene Unternehmen hat. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage, für die mit dem YouGov OmnibusB2B insgesamt 512 Unternehmensentscheider vom 12.11. bis 19.11.2014 befragt wurden. Weiterlesen

Firefox verliert leider den Anschluss

Am 09. November 2004 erblickte der erste Firefox das Licht des Webs und schickte sich an, dem damals mit 90 Prozent Marktanteil allgegenwärtigen Internet Explorer, Konkurrenz zu machen. Zehn Jahre später ist der Browsermarkt mit drei großen Anbietern deutlich fragmentierter. In Gestalt von Chrome hat sich in den letzten Jahren eine weitere Internet-Explorer-Alternative etabliert. Der Google-Browser hat es unlängst sogar geschafft, die von der Mozilla Foundation verantwortete Konkurrenz auf den dritten Platz zu verdrängen. Wer den Google-Browser nutzt, liefert damit natürlich auch gleichzeitig zusätzliche Informationen an Google. Damit wird die Vormachtstellung von Google gefestigt. Dies scheint wohl in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr Wettbewerb kann hier wirklich von Nutzen sein.

International lieg der Desktop-Marktanteil des Firefoxes nur noch bei 14 Prozen

Die Grafik zeigt die weltweiten Desktop-Marktanteile der Browser Chrome und Firefox.  Infografik: Firefox verliert den Anschluss | Statista

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Schweiz macht E-Invoicing für Bundeslieferanten zur Pflicht

Elektronischer Rechnungsaustausch löst kostspielige Papierrechnungen ab

Bern/München, 04.11.2014 – Vor wenigen Tagen hat der Schweizer Bundesrat die verpflichtende Umstellung auf E-Invoicing für Rechnungen von Lieferanten an die Bundesverwaltung beschlossen. Der kosten- und zeitsparende Austausch von Rechnungen in rein elektronischer Form wird damit ab 1. Januar 2016 für alle B2G-Geschäfte mit einem Vertragswert von mehr als 5000 Franken obligatorisch. Weiterlesen

Twitter wächst nicht wie erwartet

Von Matthias Brandt:  Zum vierten Mal seit dem Börsengang im November vergangenen Jahres hat Twitter gestern seine Quartalszahlen vorgelegt. Der Kurznachrichtendienst konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal zwar mehr als verdoppeln (361 Mio. US-Dollar), demgegenüber stehen jedoch ein Verlust von 175 Mio. US-Dollar und nach wie vor enttäuschendes Nutzerwachstum.

284 Millionen Menschen nutzen Twitter inzwischen jeden Monat, ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres. Was auf den ersten Blick nach durchaus guten Ergebnissen aussieht, war Twitters Anlegern entschieden zu wenig. Sie hatten auf stärkeres Wachstum gehofft, nachdem der Nutzerzuwachs zuletzt deutlich an Fahrt verloren hatte. Eine Sache wird angesichts der neusten Zahlen immer deutlicher: Twitter wird kein zweites Facebook werden. Als Facebook ähnlich viele Nutzer hatte wie Twitter jetzt, wuchs die Nutzerbasis des größten sozialen Netzwerks der Welt noch um mehr als 200 Prozent im Jahr. Als Facebooks Wachstumsrate zum ersten mal unter 25 Prozent fiel, waren bereits mehr als eine Milliarde Menschen auf der Seite aktiv.
Infografik: Twitters Wachstumsmotor stottert | Statista

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Schattenwirtschaft

Die Graphik zeigt den prognostizierten Umfang der Schattenwirtschaft in ausgewählten OECD Ländern für 2014.

Das ist nicht wirklich verwunderlich, da jene Länder, die durch die EU-Sanktionen gebeutelt sind, Auswege aus der Knebelung suchen. Besser wird die Wirtschaft dadurch natürlich auch nicht. Anstatt dort anzusetzen, wo es wirklich sinnvoll ist, das könnte z. B. Steuern bei den Reichen eintreiben sein, kürzt man jenen Lohn oder Gehalt, die sowieso schon kaum etwas verdienen. Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen in der Politik. SChön wäre es, wenn es eine Antwort darauf gäbe, weshalb sie es dennoch tun.

Infografik: Die OECD Länder mit der größten Schattenwirtschaft | Statista

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