Pllötzlich ist das Darknet in aller Munde

Das ist im Darknet drin

Seit München ist das Darknet ein großes Thema. Diese Ecke des Internets lässt sich nicht mit normalen Suchmaschinen, sondern nur mit Hilfe von Anonymisierungs-Diensten wie dem „The Onion Router“ (TOR) erreichen. In einer im Februar 2016 durchgeführten Studie hat das Londoner Unternehmen Intelliagg sich genauer angeguckt, was im Darknet drin ist. Demnach sind insgesamt nicht ganz die Hälfte der Inhalte im TOR-Netzwerk illegal (nach UK oder US-Recht). Eine Auswertung von rund 13.600 Webseiten ergab, dass File Sharing, geleakte Daten und Finanzbetrug die häufigsten Kategorien sind. Dagegen befassten sich nur vier Prozent der analysierten Adressen mit Drogen und 0,3 Prozent mit Waffen. Letztere im Darknet zu kaufen ist übrigens gar nicht so einfach. Tatsächlich hat der Täter von München dafür laut Medienberichten Monate gebraucht, sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club der Deutschen Presse-Agentur.

Infografik: Das ist im Darknet drin | Statista
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Smartphones und Apps verändern die Internet-Kommunikation immer stärker. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Convios Consulting im Auftrag von WEB.DE und GMX. Demnach bevorzugen insbesondere die jüngeren Nutzergruppen bei der E-Mail-Kommunikation das Smartphone und den Laptop. Der Zugang zum E-Mail-Postfach erfolgt zunehmend über die Apps der Mail-Anbieter; im Gegensatz zum stationären Internet spielt der Browser im mobilen Web nur noch eine untergeordnete Rolle. Auf Jahressicht wird die verstärkte mobile Kommunikation dazu führen, dass das Mailvolumen in Deutschland um sieben Prozent ansteigen wird – auf dann 584 Milliarden E-Mails.

Smartphones und DSL-Router im Visier

IT-Forensik-Workshop an der FH Aachen

Wie brisant und aktuell das Thema IT- Forensik ist, zeigen fast täglich neue Berichte über Hackerangriffe. Nicht nur Behörden oder Unternehmen können dabei Ziel von Hackern werden. Jeder, der ein Smartphone oder DSL-Router benutzt, macht sich angreifbar. Am 12. Mai 2015 findet daher zum fünften Mal ein halbtägiger Workshop zu aktuellen Arbeiten und Themen aus der IT-Forensik statt. Der Workshop richtet sich an alle IT-forensisch Interessierten aus Behörden, Unternehmen und Hochschulen.

An der FH Aachen spielen Forschung und Lehre im Bereich der IT-Forensik seit Jahren eine wichtige Rolle. Am 12. Mai 2015 werden zum fünften Mal in einem halbtägigen Workshop aktuelle Arbeiten und Themen aus der IT-Forensik unter Leitung von Prof. Dr. Marko Schuba vorgestellt und diskutiert. Der Workshop richtet sich an alle IT-forensisch Interessierten aus Behörden, Unternehmen und Hochschulen. In diesem Jahr konnten neben Referenten der FH Aachen auch Sprecher vom Landeskriminalamt NRW und vom Bundeskriminalamt gewonnen werden.

Im vergangenen Jahr gab es knapp 200 Teilnehmer, auch aus dem benachbarten Ausland. Welche Spuren auf digitalen Geräten gefunden werden können, interessiert nicht nur die Strafverfolgungsbehörden. So gehören zu den Teilnehmern dieser Tagung Personen aus vielen Institutionen wie Finanzamt, Patentamt und Bundeswehr. Vertreter aus der IT-Branche, die sich über den Stand der Forschung informieren wollen, gehören ebenso zu den Teilnehmern wie Wissenschaftler von Hochschulen aus ganz Deutschland. Auch für Unternehmen spielt die IT-Forensik eine immer wichtigere Rolle: Um festzustellen, ob es einen Hackerangriff auf ihre Systeme gegeben hat, müssen zunächst interne Ermittlungen eingeleitet werden. Hat es tatsächlich einen Angriff gegeben, muss festgestellt werden, wie die Hacker vorgegangen sind und welche Systeme kompromittiert wurden.

Auch viele Laien interessieren sich dafür, welche Daten auf ihren täglich genutzten IT-Geräten gefunden werden können. Smartphones sind hier schon seit längerem im Blickpunkt. In diesem Jahr werden hochaktuelle Themen wie IT-Forensik in Autos und DSL-Routern sowie das sichere Löschen von Mobiltelefonen angesprochen.
Der Workshop findet am Dienstag, 12.5.2015, von 12.30 bis 18 Uhr im neuen Hörsaalgebäude der FH Aachen in der Eupener Straße 70 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Webseite www.it-forensik.fh-aachen.de.

Die Sprecher und Ausrichter der FH Aachen stehen, wie auch die externen Vortragenden, nach vorheriger Absprache für Interviews zur Verfügung.

Hinweise zur Teilnahme:
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Webseite www.it-forensik.fh-aachen.de