Frauen gründen seltener Unternehmen

Nur wenige Frauen gründen Unternehmen

Startups in Deutschland

In Berlin trifft Angela Merkel heute auf Ivanka Trump und die niederländische Königin Maxima, beim zweitägigen Women-20-Gipfel (W20). Der Dialog, der Teil des G20-Gipfels ist, will die wirtschaftliche Stärkung von Frauen vorantreiben, zum Beispiel durch die Förderung von Frauen als Unternehmerinnen.

In Deutschland gründen noch immer deutlich mehr Männer als Frauen Startups, wie die Statista-Grafik zeigt. Laut dem Deutschen Startup Monitor 2016 des Wirtschaftsprüfers KPMG ist der Anteil der weiblichen Unternehmensgründerinnen in den vergangenen Jahren zwar stetig gestiegen. Doch noch immer sind mit 86,1 Prozent der größte Anteil der Startup-Gründer männlich und nur 13,9 Prozent weiblich.

Der W20-Gipfel wird vom Deutschen Frauenrat und dem Verband deutscher Unternehmerinnen ausgerichtet. Im Juli treffen sich dann in Hamburg die Vertreter der G20, darunter auch der US-Präsident Donald Trump.

 

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Pllötzlich ist das Darknet in aller Munde

Das ist im Darknet drin

Seit München ist das Darknet ein großes Thema. Diese Ecke des Internets lässt sich nicht mit normalen Suchmaschinen, sondern nur mit Hilfe von Anonymisierungs-Diensten wie dem „The Onion Router“ (TOR) erreichen. In einer im Februar 2016 durchgeführten Studie hat das Londoner Unternehmen Intelliagg sich genauer angeguckt, was im Darknet drin ist. Demnach sind insgesamt nicht ganz die Hälfte der Inhalte im TOR-Netzwerk illegal (nach UK oder US-Recht). Eine Auswertung von rund 13.600 Webseiten ergab, dass File Sharing, geleakte Daten und Finanzbetrug die häufigsten Kategorien sind. Dagegen befassten sich nur vier Prozent der analysierten Adressen mit Drogen und 0,3 Prozent mit Waffen. Letztere im Darknet zu kaufen ist übrigens gar nicht so einfach. Tatsächlich hat der Täter von München dafür laut Medienberichten Monate gebraucht, sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club der Deutschen Presse-Agentur.

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Smartphones und Apps verändern die Internet-Kommunikation immer stärker. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Convios Consulting im Auftrag von WEB.DE und GMX. Demnach bevorzugen insbesondere die jüngeren Nutzergruppen bei der E-Mail-Kommunikation das Smartphone und den Laptop. Der Zugang zum E-Mail-Postfach erfolgt zunehmend über die Apps der Mail-Anbieter; im Gegensatz zum stationären Internet spielt der Browser im mobilen Web nur noch eine untergeordnete Rolle. Auf Jahressicht wird die verstärkte mobile Kommunikation dazu führen, dass das Mailvolumen in Deutschland um sieben Prozent ansteigen wird – auf dann 584 Milliarden E-Mails.

Selfies weit tödlicher als Haie

Wer hätte das gedacht?

28 Menschen sind im vergangenen Jahr laut Priceonomics im Zusammenhang mit Selfies ums Leben gekommen. Damit sind die bei vielen Smartphonenutzern so populären Selbstporträts deutlich gefährlicher für Leib und Leben als beispielsweise Haie. Gerade mal acht Menschen fielen den gefürchteten Raubfischen 2015 zum Opfer. Angeführt wird das – sicher nicht streng wissenschaftlichen Maßstäben genügende – Ranking von Todesfällen in Folge von erotischer Selbststrangulierung. Die Häufigsten selfiebezogenen Todesursachen sind übrigens Stürze aus großer Höhe, Ertrinken und Züge.

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Passiv im sozialen Netz – gilt besonders für XING-User

Auch bei Facebook geht die Aktivität der Nutzer zurück

87 Prozent der Social-Media-Nutzer in Deutschland sind laut einer Studie von Faktenkontor auf Facebook unterwegs, das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Zudem nutzen nur 34 Prozent das Netzwerk aktiv (Verfassen von Beiträgen und Kommentaren, Bilder oder Videos einstellen). Das Social-Media-Angebote eher passiv genutzt werden ist aber keine Facebook-Spezialität. Ähnliches lässt sich für fast alle in der Studie betrachteten Webseiten beziehungsweise Apps feststellen. YouTube etwa wird zwar von insgesamt 88 Prozent genutzt, aber nur 14 Prozent betreiben eigene Accounts oder kommentieren unter Videos.

k Anteil der Social-Media-Nutzer in Deutschland, die folgende Angeboten nutzen.

Infografik: Passiv im sozialen Netz | Statista
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Facebook hat die aktivsten Nutzer

 Facebook wächst kaum noch, verliert Reichweite bei Teenagern, ist nicht mehr hip … in schöner Regelmäßigkeit mühen sich Journalisten und Analysten beim größten Sozialen Netzwerk der Welt Krisen- oder Verfallssympthome zu identifizieren. Facebook entpuppt sich indes immer wieder als quicklebendig: Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Centers hat das Netzwerk die mit Abstand aktivsten Nutzer. So sind 70 Prozent der US-Nutzer täglich bei Facebook aktiv, 43 Prozent sogar mehrmals täglich. Bei Instagram machen die täglich Aktiven dagegen 59 Prozent der Nutzerschaft aus, bei Twitter sind es 38 Prozent. Zwar stellen auch die Pew-Analysten fest, dass Facebook in den Staaten kaum noch wächst, aber damit kann ein Unternehmen, dass bereits von 72 Prozent aller erwachsenen Amerikaner genutzt wird, mutmaßlich ganz gut leben.

Infografik: Facebook hat die aktivsten Nutzer | Statista

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Mehr als die Hälfte des Webtraffics wird von Bots erzeugt

  Nur 44% des Webtraffics sind menschlich

Laut einer Untersuchung von Incapsula, einem Anbieter für Website Security, gehen nur 44 Prozent des Webtraffics direkt auf menschliche Aktivitäten zurück. Von den restlichen 56 Prozent wird rund die Hälfte durch harmlose Bots, die beispielsweise automatisch Websites für unterschiedliche Zwecke durchsuchen, verursacht. Ein Beispiel hierfür sind Bots von Suchmaschinen, die Inhalte von Web-Angeboten indexieren. Die andere Hälfte des nichtmenschlichen Traffics geht auf schädliche Bots wie so genannte Impersonator (z.B. DDoS- oder Spy-Bots), Content-Scraper (kopieren Inhalte von Seiten), Hacking-Tools oder Spam-Bots zurück. Die Daten basieren auf 1,5 Milliarden Visits auf 20.000 Webseiten weltweit.

Die Grafik bildet die Verteilung des weltweiten Traffics auf Webseiten in 2013 ab.

Infografik: 44% des Webtraffics ist menschlich | Statista

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Firefox verliert leider den Anschluss

Am 09. November 2004 erblickte der erste Firefox das Licht des Webs und schickte sich an, dem damals mit 90 Prozent Marktanteil allgegenwärtigen Internet Explorer, Konkurrenz zu machen. Zehn Jahre später ist der Browsermarkt mit drei großen Anbietern deutlich fragmentierter. In Gestalt von Chrome hat sich in den letzten Jahren eine weitere Internet-Explorer-Alternative etabliert. Der Google-Browser hat es unlängst sogar geschafft, die von der Mozilla Foundation verantwortete Konkurrenz auf den dritten Platz zu verdrängen. Wer den Google-Browser nutzt, liefert damit natürlich auch gleichzeitig zusätzliche Informationen an Google. Damit wird die Vormachtstellung von Google gefestigt. Dies scheint wohl in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr Wettbewerb kann hier wirklich von Nutzen sein.

International lieg der Desktop-Marktanteil des Firefoxes nur noch bei 14 Prozen

Die Grafik zeigt die weltweiten Desktop-Marktanteile der Browser Chrome und Firefox.  Infografik: Firefox verliert den Anschluss | Statista

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Schattenwirtschaft

Die Graphik zeigt den prognostizierten Umfang der Schattenwirtschaft in ausgewählten OECD Ländern für 2014.

Das ist nicht wirklich verwunderlich, da jene Länder, die durch die EU-Sanktionen gebeutelt sind, Auswege aus der Knebelung suchen. Besser wird die Wirtschaft dadurch natürlich auch nicht. Anstatt dort anzusetzen, wo es wirklich sinnvoll ist, das könnte z. B. Steuern bei den Reichen eintreiben sein, kürzt man jenen Lohn oder Gehalt, die sowieso schon kaum etwas verdienen. Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen in der Politik. SChön wäre es, wenn es eine Antwort darauf gäbe, weshalb sie es dennoch tun.

Infografik: Die OECD Länder mit der größten Schattenwirtschaft | Statista

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Was macht Online-Shops erfolgreich?

Heute veröffentlicht Statista die Erhebung „Online-Shop-Studie 2014: Was macht Shops erfolgreich?“.

infografik_2324_Kaufwahrscheinlichkeit_und_Traffic_deutscher_Online_Shops._nDer eCommerce-Markt in Deutschland hat mittlerweile ein Volumen von rund 33 Mrd. Euro erreicht und eine Marktsättigung ist noch immer nicht in Sicht.

Doch welche Faktoren führen zum Erfolg, zu Kauf oder Nichtkauf? Um diese Frage zu beantworten wurden für insgesamt 2.104 Online-Shops die Pre-Sale Faktoren in den Bereichen Aufbau & Usability, Vertrauen & Sicherheit, Payment, Service und Distribution untersucht.

Außerdem wurden 5.399 Personen dazu befragt, was ihnen bei einem Online-Shop besonders wichtig ist bzw. untersucht, welche Shop-Eigenschaften den stärksten Einfluss auf ihre Kaufwahrscheinlichkeit hat. Dabei zeigt sich, dass die Aspekte und Eigenschaften eines Online-Shops, die dem Kunden wichtig sind nicht unbedingt auch automatisch dazu führen, dass er dort auch etwas bestellt.

Die Kaufwahrscheinlichkeit hat übrigens nichts mit der Popularität einer Seite zu tun. Beispielsweise liegt Amazon hier deutlich hinter Anbietern wie Conrad oder Zalando, die es im Vergleich mit dem Internetriesen auf deutlich weniger Traffic bringen.